Skip to content

Onlinekommunikation: Neue Wege, neue Regeln (Teil 2: Videos)

26. Juli 2009

Dadurch, dass Technik so leicht erhältlich und bedienbar ist, kann heutzutage so gut wie jeder halbwegs versierte Nutzer Videospots selbst produzieren und verbreiten. Das Monopol von Sendern, Agenturen, Produktionsfirmen und deren Auftraggeber ist gebrochen. Wenn eines Ihrer Produkte seltsame Eigenschaften hat – etwa wenn man es in eine Limonade wirft  –, bedarf es keines TV-Verbrauchermagazins mehr, um ganze Käuferschichten zu informieren.

„The point is, your customers now have the tools to create content about you. Many have cellphones that can take pictures with them at all times. Some even can record video and stream that video INSTANTLY to the internet.“

So hat zum Beispiel ein Spieler von „Tiger Woods PGA Tour 08“ den inzwischen als „Jesus Shot“ legendär gewordenen Golf-Abschlag bei Youtube hochgeladen – mit inzwischen mehr als 800.000 Zugriffen. Hier läuft Tiger Woods aufgrund eines Programmierfehlers über einen See, anstatt darin zu versinken.

Was macht man in solch einer Situation als das Unternehmen, auf dessen Kosten der Spaß geht? EA Sports hat eine darauf eine Replik ins Netz gestellt:

Gut – zwischen „Herausforderung“ und Antwort lagen rund 12 Monate. Dem Erfolg der Kampagne hat dies offensichtlich nicht geschadet: Das EA-Video wurde inzwischen mehr als 3 Millionen Mal abgerufen.

Was man dabei verinnerlichen sollte: Es ist gut, wenn sich Inhalte im Netz verselbständigen. Wenn Sie zum Beispiel selbst einen Videospot produziert haben, sollten Sie den so im Netz anbieten, dass man ihn nicht nur auf Ihrer Seite ansehen kann, sondern auch bei einem Videoportal wie youtube. Zum einen erreichen Sie damit damit wesentlich mehr Menschen als allein auf Ihrer Unternehmens-Webseite. Und wenn Blogger sich dann auch noch den Quellcode kopieren können, um das Video in ihren Postings einzubinden, umso besser.

Denn: Wenn ein Blogger seinen Lesern etwas präsentiert, hat das eine ganz andere Relevanz, als wenn Ihr Unternehmen das tun würde. Das eine wird als redaktionelle Auswahl wahrgenommen, das andere als Werbung.

Das bedeutet auch: Heute ist das Maß aller Dinge nicht mehr, die Nutzer auf die Webseite zu locken, um eine Klick-Statistik aufzublähen. Erfolg im Netz hat, wer dort ist, wo seine Nutzer sind – und wenn diese sich selbst am Vertrieb der Botschaft beteiligen.

Sicher: Es gibt Unternehmen, die per se bei online-affinen Menschen ein gutes Standing haben. Für Frosta, VW oder die Kelterei Walther zum Beispiel hat das anfangs sicher nicht gegolten. Dennoch sind diese drei Marken auch im Netz erfolgreich.

In diesem Sinne hat Unternehmensberater Jason Cronkhite fünf Gründe zusammengestellt, warum Sie Videos in der Onlinekommunikation einbinden sollten.

Advertisements

From → Uncategorized

Schreibe einen Kommentar

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: