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Onlinekommunikation: Neue Wege, neue Regeln (Teil 1: Zielgruppen)

19. Juni 2009

Für die Kommunikationsarbeit gelten meines Erachtens Standards, die sowohl offline wie online unerlässlich sind. Sie betreten mit Ihren ersten Schritten im Internet also kein komplettes Neuland. Es gibt aber einige netzspezifische Eigenheiten, die Sie nicht außer acht lassen sollten. Einige davon möchte ich Ihnen in diesem und folgenden Postings darstellen.

Thema Zielgruppen: Die sind im Netz inzwischen stark fragmentiert. Lediglich die Portale von E-Mail-Diensten und den großen Anbietern wie Spiegel Online oder Bild.de haben vermutlich noch heterogene Zielgruppen. Ansonsten organisieren sich Nutzer je nach Interessen, Alter, Beruf bzw. Branche, Geschlecht oder sexueller Ausrichtung in eigenen Communities. One-size-fits-all? Im Netz kaum noch möglich. Eine Pressemitteilung für die Kollegen der Lokalredaktion ist zum Beispiel für die Nutzer von StudiVZ wenig spannend. Was Sie in 140 Zeichen twittern führt nicht zwangsläufig zu einer Veröffentlichung in der Tagesschau. Oder um es mit den Worten von Kai Müller, dem Stylespion zu sagen: „Eine interessante Nachricht mit Bezug hat weitaus größere Chancen, als eine kopierte Pressemitteilung.“

Wollen Sie Online-Netzwerke bespielen, müssen Sie für jeden Einzelfall Ansprache und Aufbereitung an der Zielgruppe anpassen. Aber wen erreichen Sie wo?

Um Ihnen einen ersten Eindruck über Portale und deren Nutzerstruktur zu vermitteln, hier einige Weblinks:

  • „Soziale Netzwerke und ihre Nutzer“ bei Deutsche Startups
  • „“Diese Web 2.0 Dienste nutzen deutsche Web-Profis“ bei thestrategyweb.com
  • Die Netzwerk-Typologie: Lokalisten, Facebook, Wer kennt wen und Xing auf den Punkt gebracht“ bei jetzt.de
  • „Die wichtigsten Online-Netzwerke“ bei focus.de
  • „Die größten Social Networks in Deutschland“ bei chip.de

Die Frage ist natürlich auch: Können Sie sicher sein, dass das von Ihnen ausgewählte Netzwerk tatsächlich noch „in“ ist? Oder gibt es da nicht schon längst ein neues Angebot? Wenn 60 Prozent der Twitter-Neulinge gar nicht erst wiederkommen, was heißt das dann für den Nutzen dieses Mikroblogging-Diensts bei PR-Einsätzen? Um das herauszufinden hilft meines Erachtens nur – mitmachen.

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