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Onlinekommunikation: H??ren Sie mit, wenn das Netz ??ber Sie spricht

22. März 2009

Die schlechte Nachricht vorweg: „Das Anstrengende am Web 2.0 ist, dass man sich nicht mehr googelt und gut, sondern sich auch twittersearchen, facebooken, whatevern muss.“ (Sascha Lobo). Mit dem Aufkommen immer neuer Internetdienste und Netzwerke erscheint es auf den ersten Blick schwierig, Diskussionen in der virtuellen Öffentlichkeit zu verfolgen. Die gute Nachricht: Durch den parallelen Einsatz einiger Suchmaschinen bekommen Sie zeitnah mit, wenn Sie, Ihr Unternehmen oder Ihre Produkte zum Thema werden. Dies gilt allerdings nicht grundsätzlich Netzwerke wie Facebook, Xing oder StudiVZ, wo Nutzer definieren können, welche ihrer Informationen Suchmaschinen ausspucken dürfen. Hier muss man also Mitglied sein, um sich einen umfassenden Überblick verschaffen zu können. Aber: Was aber nicht hinter verschlossenen Türen besprochen wird, können Sie aus dem Internet relativ einfach herausfiltern.

 

Google

Wer im Netz sucht, sucht mit Google. Bei Anfragen im deutschen Internet etwa besitzt Google je nach Quelle einen Marktanteil bis zu 90 Prozent. Folglich suchen genau dort auch die meisten Menschen nach Ihnen. Genau das sollten Sie auch tun: Suchen Sie dort nach Ihrem Namen, dem Ihres Unternehmens und dem Ihrer Produkte. Und zwar nicht nur auf der Standardseite, sondern auch in der Rubrik „News“: Dort können Sie sogenannte „Google Alerts“, sprich: E-Mailbenachrichtigungen einrichten. In der linken Spalte, neben dem Suchergebnis, finden Sie den Link „News-Alerts“, über den Sie automatische Hinweise zu Ihren Themen einrichten können. Geben Sie hier Ihre Suchbegriffe ein – vom Namen des Unternehmens bis hin zu Ihrem Namen und denen der Vorstände sowie den wichtigsten Produkten – und wählen Sie bei „Häufigkeit“ jeweils die Option „bei Veröffentlichung“. Ab jetzt landet jedes Mal eine E-Mail in Ihrem Posteingang, sollte Google erneut auf Ihre Suchergebnisse stoßen.

 

Technorati

Die stetig wachsende Anzahl von Blogs können Sie ebenfalls recht umfassend durchforsten. Erste Anlaufstelle ist die Suchmaschine Technorati. Auch Google hat kürzlich mit seiner Blog Search ein vergleichbares Angebot gestartet. Wenn Sie beide regelmäßig abfragen, haben Sie einen guten Einblick in die sogenannten Blogosphären und deren Diskurse.

 

Twitter Search

Darüber, was Twitter nun tatsächlich ist, gehen die Meinungen sowohl bei Nutzern als auch bei Kritikern weit auseinander. Wenn Sie nicht wollen, müssen Sie sich mit dem Micro-Blogging-Dienst, bei dem Nutzer in maximal 140 Zeichen Nachrichten verbreiten, gar nicht aktiv auseinandersetzen. Die Suche search.twitter.com sollten Sie aber kennen und nutzen. Denn es könnte ja sein, dass ein Nutzer hier gerade seine Erfahrungen mit Ihrer Webseite schildert. Oder sich über die Bedienungsanleitung Ihres Produkts. Oder einfach nur von anderen Nutzern wissen will, wie Ihr Produkt im Vergleich mit der Konkurrenz abschneidet. Diese Diskussionen sollten nicht an Ihnen vorbeigehen. Diese können Sie mit der Twitter-Suche in Echtzeit verfolgen.

 

Twingly

Die Suchmaschine Twingly durchsucht sogenannte Micro-Blogging-Dienste. Nach Angaben des gleichnamigen schwedischen Anbieters werden Inhalte unter anderem von Twitter, Identi.ca, Jaiku und Bleeper dargestellt – in Echtzeit. Wenn Sie auch hier regelmäßig Ihre Suchbegriffe durchlaufen lassen, dürfte Ihnen so schnell nicht entgehen, wenn die virtuelle Öffentlichkeit über Sie spricht.

 

WhosTalkin

Die Suchmaschine WhosTalkin ist auf soziale Netzwerke spezialisiert, sprich: Angebote wie Facebook, MySpace sowie das US-amerikanische Vorbild der Business-Plattform Xing, Linkedin, das für Deutschland angekündigte bebo und der Lesezeichen-Dienst Delicious. Dazu kommen noch weitere, in Deutschland bislang nicht so verbreitete Angebote.

 

Keine Sorge: Die Suchergebnisse können Sie sich auch ganz bequem automatisch auf den Desktop liefern lassen. Sie sind also nicht dazu gezwungen, womöglich viertelstündlich Ihre Suchrunde zu drehen – oder jemanden für solche virtuellen Rundgänge abzustellen. Dazu mehr im nächsten Posting. Für den Fall, dass Sie sich schon gefragt haben: Ja, dann wird es um RSS-Feeds gehen.

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